Wenn der einzige dütscha Roadchief zur ChiefsKitchen lädt, weiss man sofort: Das wird nix mit Salat und Mineralwasser. Und genau so kam es auch. Es wurde wild – also richtig wild. Mit einer halben Wildsau auf dem Tisch. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Chris fürs Jagen und dafür, dass er schneller war als die Sau 🐗🎯.
Los ging’s mit Maultaschen, gefüllt mit feinstem Wildhackfleisch – der schwäbischen Antwort auf eigentlich jede kulinarische Lebenslage. Saftig, deftig und so gut, dass selbst eingefleischte Nicht-Schwaben kurz darüber nachgedacht haben, „Grüß Gott“ zu sagen. Danach folgte eine langsam geschmorte Rinderkeule, die stundenlang in Wurzelgemüse und viiiiel Rotwein vor sich hin geschlummert hatte. So viel Rotwein, dass das Fleisch vermutlich bessere Laune hatte als der Koch selbst. Begleitet wurde das Ganze von Spätzli, ehrlichem Rotkraut und gebruzeltem Rosenkohl, der selbst ausgewiesene Rosenkohl-Skeptiker überzeugt hat.
Als krönender Abschluss hätte es noch selbstgemachte Schoggi-Glace gegeben. Hätte. Aufgrund eines leicht überambitionierten Hauptgangverzehrs war die Aufnahmefähigkeit jedoch bei vielen Chiefs nur noch eingeschränkt vorhanden. Der Wille war da, der Platz eher nicht.
Nach einer nächtlichen Kombination aus Barbetrieb, Dart, tiefgründigen Gesprächen und dem ein oder anderen zu vielen Bier ging es am nächsten Morgen nahtlos weiter mit Weisswurst, selbstgemachten Brezeln und Obazda – schliesslich ist Regeneration wichtig und man soll den Tag nicht hungrig beginnen.
Fazit:
Tip top wars.
Danksche an alle teilnehmenden Chiefs. 😎🔥















































